Mutter-Tochter Wellness-Wochenende in Obertauern

Seien wir mal ehrlich, in Grunde genom­men ver­brin­gen wir doch alle viel zu wenig an gemein­samer Qual­i­ty Time mit unseren Eltern. Logo, mit 18 zieht es einen in die Ferne — das Ausziehen und Abn­abeln kann qua­si gar nicht schnell genug gehen. Je weit­er weg, desto bess­er. Schließlich ruft die Frei­heit und Unab­hängigkeit! Doch irgend­wann in den Mid-Twen­ties ist es meist soweit, dass man wieder begin­nt die gemein­samen Tage so richtig schätzen zu wis­sen. Im let­zten Jahr haben wir uns daher vorgenom­men trotz den rund 700 Kilo­me­tern, die zwis­chen uns liegen, endlich wieder etwas mehr Zeit mit unseren Fam­i­lien zu ver­brin­gen.steiner10\r\n\r\nCatherine und ihre Mut­ter haben im Früh­jahr ja bere­its ein paar wun­der­bare gemein­same Entspan­nungs-Tage ein­gelegt. Und ich kon­nte ver­gan­ge­nes Woch­enende endlich meinen Vor­satz in die Tat umset­zen uns so ging es für meine Mom und mich nach Ober­tauern, ins Hotel Stein­er.\r\n\r\nDas Hotel und Ober­tauern kan­nte ich bere­its aus dem Win­ter als absolutes Ski-Paradies. Ein­er­seits wegen her­vor­ra­gend prä­pari­ert­er, viel­seit­iger Pis­ten, imposan­tem Gebirgspanora­ma und hoher Schnee­wahrschein­lichkeit. Ander­er­seits aber auch – weil das Hotel so opti­mal gele­gen ist, dass amn qua­si von der Piste aus direkt in der Whirlpool hüpfen kann.\r\n\r\nsteiner17\r\n\r\nDass Ober­tauern aber auch im Spät­som­mer beziehungsweise Herb­st dur­chaus immer einen Besuch wert ist, das ist mir am let­zten Woch­enende klar gewor­den. Die her­rliche Bergluft – immer­hin liegt Ober­tauern stolze 1752 Meter über dem Meer­esspiegel – kon­nten wir dem strö­men­dem Regen sei dank lei­der viel zu wenig auskosten. Den großzügi­gen Well­ness Bere­ich sowie die pip­ifeine Küche dafür umso mehr.\r\n\r\nFest ste­ht: Im Stein­er kann man sich nach Strich und Faden ver­wöh­nen lassen. Ange­fan­gen beim her­rlichen Früh­stücks­buf­fet, das mich auch dieses Mal wieder nicht nur auf­grund sein­er Auswahl, son­dern vor allem auch auf­grund sein­er Qual­ität überzeugt hat: Ver­schieden­ste Brote, Omlette, Käse, frische Säfte, aller­hand Getrei­des­orten für Frischko­rn­müs­li — kurzum: ein­fach alles was das Herz begehrt. Plus die wohl besten Waf­feln der Welt.\r\n\r\nsteiner3\r\n\r\nSpätestens aber dann beim Mit­tags­buf­fet, welch­es dem Früh­stück in Sachen Vielfalt um nichts nach­ste­ht, wird klar, dass man im Stein­er aus dem Schlem­men qua­si gar nicht mehr her­auskommt. Als Kirsche auf dem Sah­ne­häubchen wird am Abend dann ein ganz vorzüglich­es 5-Gänge Genuss­menü serviert.\r\n\r\nEin Glück nur dass wir irgend­wann zwis­chen­drin beim Schwim­men und Aquafit­ness zumin­d­est ein paar der aufgenomme­nen Kalo­rien wieder loswer­den kon­nten. Für alle, die es lieber etwas weniger action­re­ich mögen: In Ter­rar­i­um, Kräuter­sauna, Finnis­ch­er Sauna, Dampf­bad und Bergkristall­grotte hat man genug Gele­gen­heit sich gehörig auss­chwitzen. Und anschließend kann man in einem der zahlre­ichen Ruhe- und Entspan­nungsräume die Füße hochle­gen oder aber sich im BergSpa mal so richtig durchkneten lassen. Ja in Sachen Well­ness überzeugt das Stein­er auf ganz­er Linie.\r\n\r\nsteiner32\r\n\r\nFaz­it:\r\n\r\nEin Woch­enen­den prall gefüllt mit Well­ness, köstlichem Essen, gutem Wein, viel Lachen und Quatschen, vor allem über jene Dinge, die beim Tele­fonieren dann eben doch zu kurz kom­men. Genau das war unser Vor­satz für das Woch­enende in Ober­tauern. Abschal­ten, den All­t­ag hin­ter sich lassen, die Seele baumeln lassen und ein­fach mal nur Genießen. Was Mamas ab und zu brauchen. Und sich selb­st ein­fach viel zu sel­ten gön­nen.\r\n\r\nJa, wir plädieren wir für regelmäßige Mama Tochter Urlaube! Und hier­für kön­nte es wohl kaum eine bessere Loca­tion als das Stein­er geben. Denn was den Wohlfühlfak­tor bet­rifft ist und bleibt das Hotel ein­fach fast unschlag­bar!