Nockberge: Wintermärchen am Turracher See

Für mich ging es, wie fast jedes Jahr vor den Oster­fe­rien, im März noch ein­mal auf die Skip­iste  bevor ich offiziell in den Früh­ling starte und meine Win­terk­lam­ot­ten in den Keller bringe. Gemein­sam mit Ani­ka bin ich auf die Tur­racher Höhe gefahren, um einige Tage im Schnee zu genießen. Die Tur­racher Höhe ist Teil der Nock­berge (die west­lich­ste und höch­ste Gebirgs­gruppe der Gurk­taler Alpen) und befind­et sich an der Gren­ze zwis­chen Kärn­ten und der Steier­mark.

Ani­ka und ich waren schon ein­mal gemein­sam im Som­mer auf der Tur­racher Höhe und haben uns im Vor­feld darauf gefreut endlich mit den Skiern über den zuge­frore­nen See zu fahren.

Gewohnt haben wir während unseres Aufen­thalts im Roman­tik Hotel Jäger­wirt, welch­es bere­its seit 111 Jahren in Fam­i­lienbe­sitz ist. Das Hotel bietet wirk­lich alles für einen unbeschw­erten und her­rlichen Mädel­surlaub. Auf 1.760 Meter See­höhe wartete ein großes Zim­mer mit Zir­ben­holzmö­beln und wun­der­schönem See­blick inclu­sive Berg­panora­ma auf uns. Direkt hin­ter dem Hotel befind­et sich ein Rotwild-Natur­park mit 4 Hirschen und zwei freilaufend­en Ziegen. Wirk­lich cool!

Aus­flug zum Falk­ert

Nur ein Katzen­sprung von knapp 20 Fahrminuten ist der Falk­ert ent­fer­nt. Das Skige­bi­et am Falk­ert ist ide­al für ein paar Schwünge, um nach langer Ski-Absti­nenz wieder so richtig reinzukom­men. Da die Lifte allerd­ings auf­grund stark­er Winde lei­der etwas früher schließen mussten, entsch­ieden wir uns spon­tan für eine geführte Schneeschuh­wan­derung. Die Tour führte uns durch den mys­tis­chen Zir­ben­wald und die zauber­hafte Natur am Falk­ert bis hin zu einem Aus­sicht­spunkt, von dem wir in das gesamte Tal und bis nach Slowe­nien, blick­en kon­nten. Durstig und Hun­grig kehrten wir als erstes in der Hei­di-Alm ein und anschließend ging es noch auf einen Zir­ben­schnaps-Absack­er und etwas Live-Musik in die Alm­stuben am Falk­ert.

Den ersten Ski-Tag im Hotel ließen wir gemütlich im Spa-Bere­ich des Roman­tik Hotel Jäger­wirt ausklin­gen. Wir entspan­nten unsere müden Muskeln im Whirlpool und der Zir­ben­sauna und sprangen danach Kopfüber in den Out­door­pool. Her­rlich! Nach stun­den­langem relax­en im Well­ness­bere­ich ging es für uns zum Aben­dessen. Kuli­nar­isch kon­nte das 4-Sterne-Supe­ri­or Hotel mit höch­ster Qual­ität und exzel­len­tem Ser­vice uns bere­its am ersten Abend überzeu­gen. Die Lebens­mit­tel und Zutat­en der Speisen wer­den direkt von der Region bezo­gen und verän­dern sich, je nach Sai­son. Das Dessert-Buf­fet war übri­gens ein Traum – das Schoko­mousse, der absolute Ham­mer!

Genuss Tour mit dem Pis­ten­but­ler

Zwis­chen Novem­ber und Anfang Mai ist die Tur­racher Höhe ein wahres Win­ter­paradies. Wer am Mor­gen früh startet, den erwartet eine fan­tastisch prä­pari­erte Piste und traumhafte Loipen. Rund 42 Pis­tenkilo­me­ter, 14 Seil­bah­nen und Lifte warteten darauf, von Ani­ka und mir aus­giebig getestet zu wer­den. Das Skige­bi­et ist klein, aber extrem fein und kann (dank dem einzi­gar­ti­gen Ser­vice des Pis­ten­but­ler-Pro­gramms) mit tollen Über­raschun­gen aufwarten. Wir hat­ten das Glück, Pis­ten­but­ler Elmar einen ganzen Vor­mit­tag für uns alleine zu haben und mit ihm eine köstliche Genuss-Tour durch das Skige­bi­et zu erleben. Glitzernde Pis­ten, strahlen­der Son­nen­schein und Köstlichkeit­en aus der Region boten ein abwech­slungsre­ich­es Erleb­nis für uns, welch­es wir so schnell nicht mehr vergessen wer­den.

Faz­it

Die Region Nock­berge, in den Bun­deslän­dern Kärnten/Steiermark, ist sowohl im Som­mer als auch im Win­ter ein wahres Juwel. Im Win­ter sehen die gezuck­erten Berge fast schon unre­al schön aus und die Skip­is­ten rund um den See sind her­rlich zu fahren. Der Snow­park sorgt für abwech­slungsre­ichen Fahrspaß und das win­ter­liche Ser­vice des Pis­ten­but­lers ist ein tolles Pen­dant zum Pro­gramm des Alm­but­ler im Som­mer und bere­ichert jeden Besuch.

Absoluter Geheimtipp: Der Ear­ly Morn­ing Ride mit Früh­stück auf der Almzeit-Hütte! Die Skip­is­ten sind mor­gens ein Traum und die Schneev­er­hält­nisse opti­mal. Man hat prak­tisch den ganzen Berg für sich alleine und kann nach Lust und Laune den Hang hin­un­ter­fahren.

Bei einem Besuch auf der Tur­racher Höhe darf eine Runde mit dem Nock­yFlitzer, der Alpe­nachter­bahnn, natür­lich nicht fehlen. Auf er ras­an­ten Fahrt geht es durch den alten Zir­ben­wald, wilde Steilkur­ven und aben­teuer­liche Höhen und Tiefen. Das ist ein­fach große Klasse!

// Vielen Dank für die wunderschönen Tage an Feuer & Flamme