Recap: Johnossi x Flex

Im Rah­men ihrer Tournee zum neuen Album Blood Jun­gle beehrte die schwedis­che Indie Rock Band Johnos­si ver­gan­genen Don­ner­stag auch das Wiener Flex. Wir haben es uns natür­lich nicht nehmen lassen, beim Konz­ert vor­beizuschauen.

Zum einen sicher­lich, weil Johnos­si zu jenen Bands gehört, die uns in alten Erin­nerun­gen schwel­gen lassen. An jene Tage, an denen wir das Johnos­si — in Chucks und zu engen Jeans tanzend — als Vor­band von Man­do Diao und Beat­steaks feierten und das Schwe­den Duo mit Tracks wie „Man Must Dance“ und„Execution Song“ auf jed­er halb­wegs guten Indie Par­ty vertreten war.

Zum anderen, weil Johnos­si – das sind Sänger und Gitar­rist John Engel­bert und Schlagzeuger Oskar “Ossi” Bonde – live schlicht und ein­fach echte Granat­en sind. Im Flex bewiesen die bei­den Her­ren ein­mal mehr, dass sie es noch kön­nen. Kaum erklin­gen nach kurzen Intro die ersten Tak­te von „Air is Free“, der ersten Sin­gle ihres neuen Albums, bebt das Pub­likum bere­its.

Eine Gitarre, ein Schlagzeug, ein Key­board­er als Unter­stützung, die charak­ter­is­tis­che, „dreck­ige“ Stimme von Engel­bert und den ein oder anderen läs­si­gen Spruch auf den Lip­pen. Ein eine Formel,  die auch nach Jahren funk­tion­iert.

Danke Johnos­si für einen äußerst feinen Abend.