Catherines Oktober Monatsfavoriten

Kaum zu glauben, aber es ist schon wieder Novem­ber. Mein Resümee für den Okto­ber fällt super pos­i­tiv aus —  ein entspan­nter Monat, in dem ich gle­ichzeit­ig sehr viel unter­wegs war, neues aus­pro­biert habe und alte Rou­ti­nen wieder zum Leben erweckt habe.

Da wären zum Beispiel meine zwei Neuent­deck­un­gen in Sachen Kuli­narik: Das Mer­ca­do am Stuben­ring 18 serviert inter­es­sante japanisch-peru­anis­che Fusion­sküche die ziem­lich köstlich schmeckt. Absolutes Must Try: Das Ceviche mit Gelb­schwanz­makrele, Okto­pus, Avo­ca­do und Culpi Mais.

Ausser­dem habe ich es endlich in den zweit­en Bezirk in die Mochi Ramen Bar am Vor­garten­markt geschafft. Ziem­lich gute, veg­e­tarische Ramen mit gebrate­nen Pilzen und Zuck­er­schoten. Auch gut: Agedashi Tofu mit Ret­tich und Ing­w­er als Vor­speise.

Das Wet­ter im Sep­tem­ber war her­vor­ra­gend in Wien. Ich habe viel Zeit im Freien ver­bracht und meine Stun­den an der Sonne mit den ero­tis­chen Skizzen­büch­ern von Hen­ri Matisse und Gus­tav Klimt (kuratiert von Nor­bert Wolf & im Pres­tel Ver­lag erscheinen) gefüllt.

An den einzi­gen schlecht­en Tagen, bin ich zum ersten Mal in die Neue Burg (keine Ahnung, warum ich es in all den Jahren nie dort hin geschafft habe) und kam aus dem staunen nicht mehr her­aus. Das Muse­um ist große Klasse und unfass­bar prachtvoll — bei Schlechtwet­ter auf jeden Fall mehr als empfehlenswert.

Außer­dem habe ich mir wieder eine Saisonkarte für die Wiener Schwimm­bäder geholt. Mit nur 22 Euro im Monat kann man in jedem Schwimm­bad in Wien damit so oft schwim­men gehen wie man möchte. Eine wirk­lich guter Deal. Das beste Schwim­mend, um auch spät Abends einige Run­den drehen zu kön­nen,  ist übri­gens das Amalien­bad beim Reuman­nplatz. Mein­er Mei­n­ung nach das aller­schön­ste Bad in ganz Wien.

 

Jed­er hat es schon ein­mal getan, ohne lange zu über­legen: Fre­und­schaft­san­fra­gen auf Face­book annehmen, obwohl man die Per­son auf dem Bild nicht ken­nt. Sicher­lich, es gibt einige wenige Leute, die w i r k l i c h nur die Per­so­n­en auf Face­book haben, die sie im realen Leben ken­nen und auch mögen – aber ich gehöre abso­lut zu jen­er ersten Gat­tung Men­sch an, die mit der hal­ben Stadt ver­bun­den ist, um ja keine Par­ty zu ver­säu­men. Aber genug der Ein­leitung: Ich bin seit eini­gen Jahren mit Oliv­er Polak virtuell befre­un­det. Irgend­wann haben wir Num­mern aus­ge­tauscht und uns lustige, nichtssagende Emo­jis hin und her geschickt. Dieses Jahr gab es dann erste Sprach­nachricht­en via What­sapp und ein Tre­f­fen im Anzen­gru­ber. Über was wir gere­det haben? Udo Jür­gens (der Sänger der noch niemals in New York war aber griechis­chen Wein super fand), berühmte Men­schen die er mag (die ich alle­samt nicht kan­nte und deshalb nur stumm und nick­end am Tisch saß) und berühmte Men­schen aus dem Inter­net die er nicht mag (die ich allerd­ings alle­samt mochte und deshalb nur stumm und nick­end am Tisch saß). Dazwis­chen wurde der Hund Arthur heim­lich mit teurem Sacher­würs­tel gefüt­tert. Ich saß ihm gegenüber, rauchte meine 4 Tschick und trank meine vier Sei­derl dazu. Ein dur­chaus selt­sames, aber keineswegs unan­genehmes erstes Tre­f­fen.

Am näch­sten Tag ging ich in seine neue Show ‚Über Alles’ im Raben­hofthe­ater. Ich kann gar nicht so viel zur Show selb­st sagen. Schock­ierend ehrlich und doch irgend­wie vorherse­hbar. Ich hab’ schon am und zu gelacht, aber meis­tens war es dann doch nur ein kleines Schmun­zeln. Haha. Stand Up Shows sind ja so eine Sache – entwed­er taugt es einem ur oder eben nicht.

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