Review: Haux x B72

Flack­ernde Neon­röhren, die den Namen ‚Haux’ abbilden, sind flim­mern dezent im Hin­ter­grund während Wood­son Black auf die Bühne tritt. Mit einem bish­er unveröf­fentlicht­en Song, gefol­gt von ‚Touch’ begin­nt die Show. Das Pub­likum ist geban­nt von der Per­for­mance der dreiköp­fi­gen Band und lauscht den Klän­gen des auf­streben­den New­com­ers. In der ersten, kurzen Pause wird Wass­er aus ein­er selb­st mit­ge­bracht­en Glas­flasche getrunk­en und ein biss­chen per­sön­lich­es erzählt. Man sieht dem Kün­stler an, dass er wirk­lich glück­lich ist im Wiener B72 zu spie­len. In der Ansprache ver­rät er zudem, dass er noch niemals so weit von zuhause weg war. Es ist für ihn unglaublich, dass heute Abend tat­säch­lich Leute gekom­men sind, um ihn spie­len zu hören.

Black hat­te am Tag vor dem Konz­ert Geburt­stag und hat es wohl ordentlich krachen lassen, denn bei der Accoustic-Cov­er-Ver­sion seines Lieblingsliedes ‚Toulouse’ hört man einige Kratzer in der Stimme, die allerd­ings nicht weit­er stören. ‚Youth’ und ‚Sis­ter’ sind die let­zten bei­den Songs, bevor ein neuer Song, welch­er bald sein Release feiern wird, zum Besten gegeben wird.

Als Zugabe spielt Haux ein unbekan­ntes Cov­er seines Lieblingssongs und entlässt das Pub­likum mit einem guten Gefühl in die dun­kle Nacht.