Review: Alt-J x Stadthalle

Alt-J ist eine der weni­gen Bands bei denen wir die kom­plette Alben seit Jahren rauf und runter hören. Live waren wir allerd­ings nicht immer 100% von ihnen überzeugt. Gemessen an dem was die Band aus Leeds, die 2012 den renom­mierten britis­chen Mer­cury Preis gewan­nen, eigentlich drauf haben war der Auftritt 2015 im Gas­om­e­ter eher so mit­telmäßig. Beim Out of the Woods im Som­mer 2017 hinge­gen haben uns die Jungs dann aber ziem­lich aus den Sock­en gehauen. So sehr, dass wir es uns beim besten Willen nicht nehmen lassen kon­nten, sie uns ver­gan­genen Sam­stag in der Stadthalle ein drittes Mal zu Gemüte zu führen.

Alt-J Stadthalle Wien

Unser Faz­it: Zweifels­frei bei­de Dau­men nach oben. Dieser Mix aus mehrstim­migem Gesang, elek­tro­n­is­chen Beats und Akkustik-Gitarre ver­schmelzt zu einem einzi­gar­ti­gen Sound, mit dem uns Joe New­man, Gwil Sains­bury, Thom Green und Gus Unger-Hamil­ton ein­fach jedes Mal aufs Neue kriegen. Die Light­show – für alle Alt J Ken­ner eben­falls wenig über­raschend – wie immer erste Sahne.

Das Konz­ert war zwar nicht ganz ausverkauft, aber die Wiener Stadthalle dur­chaus sehr gut gefüllt, was nicht ver­wun­der­lich ist, schließlich ist die Band inzwis­chen in aller Munde (um nicht zu sagen, schon beina­he im Main­stream angekom­men). Ger­ade bei den großen Hits wie „Every Oth­er Freck­le“ und „Matil­da“ war dies dann auch nicht mehr zu über­hören – das Pub­likum sang lau­thals mit und über­nahm ganze Pas­sagen.

Rel­a­tiv neu war die Tat­sache, dass die Jungs (für ihre Ver­hält­nisse) rel­a­tiv viel mit dem Pub­likum inter­agierten. Wir erin­nern uns da an ver­gan­gene Auftritte, bei denen außer 2 Worten als Begrüßung nichts weit­er kam. Bei Alt-J allerd­ings macht das gar nichts – ihr Sound und die Light­show sprechen ohne­hin für sich. Ohne dabei aber auch nur eine einige Sekunde lang­weilig zu sein. Mer­ci für einen äußerst feinen Abend.

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