Slow Food Travel Alpe Adria Kärnten

In Kärn­ten sind das Gail­tal und das Lesach­tal zur weltweit ersten Slow Food Trav­el Des­ti­na­tion gewor­den. Die Lebens­mit­tel­her­steller und -handw­erk­er leben seit jeher die Slow Food-Philosho­phie und lassen sich im Sinne des langsamen Genießens im Prozess gerne über die Schul­ter schauen und geben ihr Wis­sen weit­er. So führt die kuli­nar­ische Reise durch die zwei pit­toresken Täler – auf dem Weg wer­den viele kleine Pro­duzen­ten besucht und der Brücke zwis­chen Tra­di­tion und Region ist für den Gast schnell gebaut. Wer sich dem viel­seit­i­gen Pro­gramm anver­traut hat die Chance zu erleben wie Käse­leibe entste­hen, weißer Land­mais geern­tet wird und kann einen Blick in die Küche von renom­mierten Köchen schauen. Es geht darum, den Kon­sumenten wieder n jenen Ort zurück­zuführen, an dem unsre Lebens­mit­tel ihren Ursprung haben.

Slow Food heißt ver­ant­wor­tungsvoll genießen. Slow Food wurde 1998 Car­lo Petri­ni aus Bra im Piemont gegrün­det. Lebens­mit­tel sollen gut, sauber und fair pro­duziert sein. In 130 Län­dern weltweit ist die Philoso­phie ver­bre­it­et und fördert das Lebens­mit­tel­handw­erk von kleinen Betrieben und boden­ständi­gen Gas­tronomiebe­trieben sowie die Her­stel­lung von natur­na­hen, region­al­typ­is­chen Lebens­mit­teln. Genuss und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein wird durch Slow Food gefördert.

Genuss­werk­statt von Sis­sy & Ste­fanie Sonnleit­ner

Haubenköchin Sis­sy Sonnleit­ner und ihre Tochter Ste­fanie kochen gemein­sam eine Schüs­sel voll Glück und erfind­en sich dabei neu. In ihrer Soulk­itschen geben sie eine Anleitung zum Glück­lich essen rund um das The­ma Slow Food mit Zusatz ein­er gesun­den Ernährung und einem pflanzen­basierten, gesun­den Lifestyle.

Gasthof Grün­wald

Die Meis­terköchin­nen Inge­borg und Gun­drun Daber­er sind vor allem für das „Kren­de­len“ bekan­nt, bei dem sie sich gerne auf die Fin­ger schauen lassen. Das kun­stvolle Ver­schließen der typ­is­chen Kärnt­ner Teigtaschen wird im Gasthof Grün­wald bis hin zur Per­fek­tion prak­tiziert. Die Schwest­er ver­ste­hen sich nicht nur auf die Kun­st der Kärnt­ner Nudeln, sie teilen auch gerne ihr Wis­sen in einem „Nudl-Kud-Mudl“ Lehrgang.

Gail­taler weißer Lan­daeis vom Bauern­hof Brand­stät­ter

Fast aus­gestor­ben wäre er, der Gail­taler weiße Land­mais, hätte nicht Bergführer und Bauer Sepp Brand­stät­ter ihn für sich wieder­ent­deckt. Das wider­stands­fähige und abso­lut gen­tech­nik- und gluten­freie Korn wächst wieder rund um den Bauern­hof in Würm­lach. Wie der Mais vom Kol­ben gelöst und die Körn­er aus­sortiert und geschrotet wer­den, zeit Bauer Sepp mit Begeis­terung. Nach was der weiße Land­mais schmeckt? Fein und nus­sig – zum Beispiel als Polen­ta zubere­it­et.

Zu Gast beim Edel­greißler Her­wig Ertl in Kärn­ten köstlich­stem Eck.

An einem großen Tisch mit­ten in der Edel­greißlerei Ertl präsen­tieren sich die mit Lei­den­schaft und viel Liebe hergestell­ten regionalen Slow Food Pro­duk­te aus dem Gail­tal und Lesach­tal. Dazu gesellen sich eine Selek­tion passender Spezial­itäten aus der Alpe-Adria-Region.  Genus­s­ex­plo­sio­nen der beson­deren Art wer­den von Her­wig Ertl präsen­tiert und mit viel Hin­ter­grundgeschichte serviert.

Erleb­nis Speck pro­duzieren im Schlös­sel Lerchen­hof

Nochmal richtig Schwein gehabt hat Johann Stein­wen­der. Der umsichtige Land­wirt ist ein­er von 17 zer­ti­fizieren Her­stellern des echt­en, Ursprungs Geschützen Gail­taler Specks. Auf der Hofreise führt er durch die Pro­duk­tion, zeigt die einzel­nen Etap­pen der Speck­her­stel­lung. Von ein­er art­gerecht­en und guten Tier­hal­tung über die richtige Schlach­tung bis hin zur richti­gen Räucherung in der Räucherkam­mer. Der Speck­meis­ter gibt seinem Pro­dukt vor allem eins: Zeit. Und so dauert es zwis­chen 6 und 8 Monate, bis der Gail­taler Speck g.g.A. in im angren­zen­den Bie­der­meier-Schlössl Lerchen­hof verkostet wer­den kann.

Berg­bauern­hof Jör­gishof im Lesach­tal.

Das Beste der Milch. Von der Bio­heumilch zum Käse. Gemein­sam mit der nach Herzenslust Berg­bäuerin but­tern und käsen. Hoch über Liesing im naturbe­lasse­nen Lesach­tal liegt der Jör­gishof. Fam­i­lie Unter­weg­n­er hat derzeit neun Milchkühe auf der Alm, die täglich rund 120 Liter Milch geben und frisch ver­ar­beit­et wer­den. Gemein­sam mit der Berg­bäuerin wird But­ter gerührt, geformt und Frischkäse gemacht. Bei der anschließen­den Verkos­tung wird das Ergeb­nis begutachtet.

// Her­zlichen Dank für die Ein­ladung