[Wieder]Entdeckt: Swim Deep

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Bild: Swim Deep

Dass der Neun­ziger-Chic schon seit einiger Zeit zurück ist, ist gewiss kein Geheim­nis. Wie er allerd­ings von der englis­chen Kapelle Swim Deep in ihrem neuen Video „King City“ zur Schau gestellt wird, ist dann aber doch ver­störend bis beein­druck­end authen­tisch: drei Typen mit teil­weise anblondierten Struwwel­frisuren fahren Skate­board, tra­gen demon­stra­tiv Nir­vana-T-Shirts oder über­große Jean­s­jack­en, druck­en Patrick Swayze auf ihr Band-Mer­chan­dise und wirken wie die läs­sig­sten Slack­er über­haupt. Der Sound des Trios indes ist nicht ganz so leicht fest zu nageln. Sie nen­nen es Grunge-Pop. Aha, möglich ist auch zu sagen, es han­delt sich um hüb­sche Indie-Pop­melo­di­en mit Surf-Ein­flüssen sowie Chill-Wave-Anlei­hen. Vielle­icht kann man sie als die melan­cholis­cheren oder gar düster­eren Beach Fos­sils beze­ich­nen, was eventuell auch an ihrer Heimat­stadt Birm­ing­ham liegen kann. Das ist jedoch Speku­la­tion. Sich­er ist hinge­gen, dass Swim Deep unser­er lieb­sten jun­gen britis­chen Bands dieses Jahres sind. Wir sind froh, sie heuer wieder für uns ent­deckt zu haben — auch wenn das let­zte Album bere­its vor drei Jahren erschienen ist.

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